Reparieren, wenn es kaputt ist
Gehandelt wird erst nach dem Ausfall. Die Folge sind ungeplante Stillstände, Ausschuss und teure Eilbestellungen von Ersatzteilen.
KI für Instandhaltung und Qualität
Wir entwickeln KI-Lösungen, die aus den Daten Ihrer Maschinen und Prozesse ablesen, wann ein Werkzeug verschlissen ist oder ein Prozess nicht mehr sauber läuft. So greifen Sie zum richtigen Zeitpunkt ein – nicht zu früh und nicht zu spät.
Predictive Maintenance heißt auf Deutsch vorausschauende Wartung. Statt abzuwarten, bis etwas kaputtgeht, oder Teile nach starren Intervallen zu tauschen, wird der tatsächliche Zustand einer Maschine oder eines Werkzeugs laufend aus Daten abgelesen. Eine künstliche Intelligenz lernt dabei, welche Messwerte auf beginnenden Verschleiß oder einen Fehler hindeuten.
Gehandelt wird erst nach dem Ausfall. Die Folge sind ungeplante Stillstände, Ausschuss und teure Eilbestellungen von Ersatzteilen.
Teile werden nach festen Intervallen gewechselt – unabhängig von ihrem Zustand. Oft zu früh, manchmal trotzdem zu spät.
Die KI erkennt aus den Daten, wann Verschleiß oder ein Fehler droht. Eingegriffen wird genau dann, wenn es nötig ist.
Welcher Weg passt, hängt vor allem davon ab, welche Daten es gibt: Liegen Beispiele mit bekanntem Ergebnis vor, oder sind Fehler so selten, dass man sie kaum sammeln kann?
überwachtes Lernen, engl. supervised learning
Die KI bekommt Messdaten zusammen mit dem bekannten Ergebnis – zum Beispiel dem tatsächlich gemessenen Verschleiß eines Werkzeugs. Daraus lernt sie den Zusammenhang und kann den Verschleiß später allein aus den Messdaten vorhersagen.
Gut geeignet, wenn …
unüberwachtes Lernen, engl. unsupervised learning – auch Anomalieerkennung
Die KI lernt aus vielen Vorgängen, wie ein normaler, guter Prozess aussieht – ohne dass vorher jemand Fehler markieren muss. Weicht ein neuer Vorgang auffällig davon ab, meldet sie ihn.
Gut geeignet, wenn …
Zwei Projekte, zwei Wege: einmal lernt die KI aus Beispielen, einmal findet sie Auffälligkeiten selbst.
In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart
Für einen Automobilzulieferer (auf Wunsch des Kunden anonym)
Oft sind mehr verwertbare Daten vorhanden, als man denkt. Ob sie ausreichen oder zusätzliche Sensoren sinnvoll sind, klären wir gemeinsam im Workshop.
Zum Beispiel Vibration, Temperatur, Schall sowie Strom- und Leistungsaufnahme von Antrieben.
Einstellungen, Zykluszeiten und Signale aus der Maschinensteuerung.
Verschleißmessungen, Prüfergebnisse und Wartungsprotokolle – wichtig, wenn die KI aus Beispielen lernen soll.
Kostenlos und unverbindlich: Wo entstehen heute Ausfälle, Ausschuss oder unnötige Wartungskosten?
Wir sichten Ihre Daten, schärfen die Fragestellung und wählen den passenden Ansatz.
Wir wählen die aussagekräftigen Kennwerte aus und bereiten sie auf – oft der entscheidende Schritt.
Wir trainieren das Modell und prüfen es an Ihren echten Daten.
Integration in Ihre Umgebung – in der Cloud, lokal oder hybrid – und Befähigung Ihres Teams.
Probleme zeigen sich in den Daten, bevor die Anlage steht.
Wechseln nach tatsächlichem Verschleiß statt nach starrem Intervall.
Auffällige Bauteile und Prozesse werden erkannt, bevor sie zum Kunden gehen.
Auf Wunsch läuft die Lösung vollständig auf Ihren eigenen Servern.
Bei der vorbeugenden Wartung werden Teile nach festen Intervallen getauscht, unabhängig von ihrem Zustand. Bei der vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance) wird der tatsächliche Zustand aus Daten abgelesen, und gewartet wird erst, wenn Verschleiß oder ein Fehler absehbar ist.
Beim überwachten Lernen lernt die KI aus Beispielen mit bekanntem Ergebnis, etwa Messdaten zusammen mit dem gemessenen Verschleiß. Beim unüberwachten Lernen lernt sie ohne solche Beispiele, wie der Normalzustand aussieht, und meldet Abweichungen. Das eignet sich, wenn Fehler selten sind.
Nicht unbedingt. Viele Maschinen und Steuerungen liefern bereits verwertbare Daten. Im Workshop prüfen wir, was vorhanden ist und ob zusätzliche Sensoren den Aufwand lohnen.
Das hängt vom Ansatz ab. Im Projekt mit dem Fraunhofer IPA genügte ein reduzierter Versuchsumfang, weil die Daten gezielt ausgewählt und aufbereitet wurden. Für unüberwachtes Lernen braucht es vor allem viele Beispiele aus dem Normalbetrieb, aber keine markierten Fehler.
Ja. Wir betreiben Predictive-Maintenance-Lösungen auf Wunsch vollständig auf Ihren eigenen Servern, in der Cloud oder hybrid. Bei lokalem Betrieb verlassen Ihre Maschinendaten das Unternehmen nicht.
Der Aufwand hängt von der Fragestellung, den vorhandenen Daten und der Infrastruktur ab. Das Erstgespräch ist kostenlos; nach dem Workshop erhalten Sie eine Aufwandsschätzung.