Klassische Texterkennung
Die optische Zeichenerkennung (engl. Optical Character Recognition) liest Buchstaben und Ziffern schnell und genau aus dem Bild. Sie weiß aber nicht, was die Zeichen bedeuten.
KI für Geschäftsprozesse
Wir kombinieren klassische Texterkennung (OCR) mit multimodalen Sprachmodellen, um Daten aus Formularen, Belegen und Schreiben automatisch zu erfassen – auch bei wechselnden Layouts und Handschrift. Prüfregeln sorgen dafür, dass Erkennungsfehler nicht unbemerkt weiterwandern.
Für die Digitalisierung von Dokumenten gibt es heute zwei starke Werkzeuge. Jedes hat seine Stärken – in vielen Fällen führt aber erst die Kombination aus beiden zum Erfolg.
Die optische Zeichenerkennung (engl. Optical Character Recognition) liest Buchstaben und Ziffern schnell und genau aus dem Bild. Sie weiß aber nicht, was die Zeichen bedeuten.
Ein multimodales Sprachmodell ist eine KI, die nicht nur Text, sondern auch Bilder verarbeitet. Sie „liest“ ein Dokument ähnlich wie ein Mensch: Wo steht der Absender, was ist der Betrag, welche Angaben gehören zusammen?
Die OCR liefert die exakten Zeichen, das Sprachmodell den Zusammenhang. Beide Ergebnisse lassen sich gegenseitig absichern – das macht die Erfassung robuster.
Bevor die Technik feststeht, schauen wir uns an, in welcher Form Ihre Dokumente vorliegen. Davon hängt ab, welcher Mix aus OCR und Sprachmodell am besten funktioniert.
Der Text steckt bereits in der Datei. Oft genügt es, ihn auszulesen und richtig zuzuordnen.
Auflösung, Schräglage, Schatten oder Stempel beeinflussen, wie gut sich der Inhalt erkennen lässt.
Jede Handschrift ist anders. Hier braucht es Verfahren, die auch unsaubere Schrift zuverlässig lesen.
Rechnungen, Lieferscheine oder Formulare sehen bei jedem Absender anders aus.
Ein Großteil des Aufwands steckt nicht in der Erkennung selbst, sondern in den Prüfregeln dahinter (Validierungslogik). Sie fangen Fehlerkennungen ab, bevor falsche Daten in Ihre Systeme gelangen.
Scan, Foto oder PDF
Dokumente kommen per Scanner, E-Mail oder Upload ins System und werden für die Erkennung aufbereitet.
OCR und Sprachmodell
Texterkennung und Sprachmodell lesen die Inhalte aus und ordnen sie den richtigen Feldern zu.
Prüfregeln gegen Fehlerkennungen
Prüfregeln kontrollieren jedes Ergebnis auf Plausibilität. Unsichere Fälle gehen zur Kontrolle an einen Menschen.
an Ihre Fachsysteme
Geprüfte Daten fließen strukturiert in Ihre Fachanwendung – ohne erneutes Abtippen.
Gute Prüfregeln verbinden Technik mit Fachwissen aus Ihrem Haus. Sie entscheiden darüber, ob man den erfassten Daten am Ende vertrauen kann.
Beispiele zur Veranschaulichung. Welche Prüfregeln sinnvoll sind, hängt von Ihren Dokumenten und Prozessen ab.
Frühere Systeme brauchten für jedes Formular eine feste Schablone: Stand ein Feld an anderer Stelle, ging die Erkennung schief. Durch die geschickte Verbindung von Sprachmodellen mit weiteren Werkzeugen erkennen heutige Systeme auch Dokumente, deren Aufbau von Absender zu Absender wechselt.
Jedes Formular brauchte eine feste Vorlage. Neue Absender oder geänderte Layouts bedeuteten Programmieraufwand.
Das System versteht, welche Angabe was bedeutet – unabhängig davon, an welcher Stelle sie im Dokument steht.
Neue Dokumentarten und Korrekturen können Anwender oft selbst einpflegen. Das System muss nicht ständig softwaretechnisch weiterentwickelt werden.
Handschriftliche Formulare, bei denen ein Fehler unmittelbar Geld kostet.
Für einen Kunden aus dem Sparkassensektor (auf Wunsch des Kunden anonym)
Kostenlos und unverbindlich: Welche Dokumente kosten Sie heute die meiste Zeit?
Wir sichten Formate, Varianten und Qualität Ihrer Dokumente.
Wir stellen den passenden Mix aus OCR und Sprachmodell zusammen.
Gemeinsam mit Ihrem Fachbereich entwickeln wir die Validierungslogik.
Anbindung an Ihre Systeme – lokal, in der Cloud oder hybrid – und Befähigung Ihres Teams zum Nachtrainieren.
Daten werden automatisch erfasst und strukturiert übergeben.
Prüfregeln fangen Fehlerkennungen ab, bevor sie Schaden anrichten.
Neue Dokumentarten ohne ständige Programmierung.
Auch sensible Dokumente können vollständig lokal verarbeitet werden.
Ein multimodales Sprachmodell ist eine KI, die neben Text auch Bilder verarbeiten kann. Bei Dokumenten erkennt sie nicht nur einzelne Zeichen, sondern versteht den Zusammenhang – etwa, welcher Betrag die Endsumme ist oder wo der Absender steht.
Für saubere, immer gleich aufgebaute Vorlagen oft schon. Sobald Layouts wechseln, Handschrift dazukommt oder der Zusammenhang wichtig ist, stößt OCR allein an Grenzen. In vielen Fällen führt erst die Kombination aus OCR und multimodalem Sprachmodell zum Erfolg.
Keine Erkennung ist fehlerfrei. Prüfregeln – etwa Prüfziffern, Abgleiche mit Stammdaten oder Plausibilitätsprüfungen – fangen Fehlerkennungen ab, bevor falsche Daten weiterverarbeitet werden. Ein Großteil des Aufwands in Digitalisierungsprojekten steckt deshalb in dieser Validierungslogik.
Ja. Ein Beispiel ist unser Projekt für einen Kunden aus dem Sparkassensektor: eine automatische Doublettenerkennung für handschriftliche Überweisungsträger, damit mehrfach gescannte Belege nicht doppelt in den Zahlungsverkehr gelangen.
Nein. Moderne Systeme erkennen auch flexible Layouts, und neue Dokumentarten oder Korrekturen können Anwender oft selbst nachtrainieren, ohne dass die Software ständig weiterentwickelt werden muss.
Ja. Texterkennung und Sprachmodell können vollständig auf Servern in Ihrem Haus laufen, sodass keine Dokumente das Unternehmen verlassen.