Objekterkennung
Die KI findet in jedem Kamerabild die einzelnen Tiere und markiert ihre Position – so wie ein Mensch, der auf ein Foto schaut und sagt: „Dort steht eins, dort liegt eins.“
Lösungskonzept für die Tierhaltung
Lüftung, Temperatur und Licht entscheiden mit darüber, wie wohl sich Tiere fühlen und wie gut sie sich entwickeln. Wir haben ein Konzept ausgearbeitet, bei dem eine KI das Verhalten der Tiere per Kamera erkennt und die Stallsteuerung daraufhin selbstständig anpasst – innerhalb von Grenzen, die Sie festlegen.
Im Stall wirken viele Stellgrößen zusammen. Sie haben großen Einfluss darauf, wie wohl sich die Tiere fühlen – und damit auch darauf, wie gesund sie sind und wie schnell sie wachsen. Heute stellt meist der Mensch diese Werte ein, nach Erfahrung und festen Programmen. Wie es den Tieren gerade tatsächlich geht, fließt dabei nur indirekt ein.
Frischluftzufuhr und Luftbewegung bestimmen Luftqualität und gefühlte Temperatur im Stall.
Zu warm oder zu kalt bedeutet Stress für die Tiere – je nach Alter und Entwicklung liegt das Optimum anders.
Lichteinfall, Helligkeit und Beleuchtungsdauer prägen den Tagesrhythmus und das Verhalten der Tiere.
Statt starrer Programme orientiert sich die Steuerung am Verhalten der Tiere selbst. Kamera und KI liefern die Rückmeldung, wie es den Tieren geht – und eine zweite KI lernt daraus, welche Einstellungen ihnen guttun.
Auf dieser Seite beschreiben wir ein Lösungskonzept, das wir ausgearbeitet haben und umsetzen können. Ein abgeschlossenes Kundenprojekt dazu gibt es noch nicht.
engl. Object Detection
Kameras im Stall erfassen laufend, wo sich die Tiere befinden.
engl. Action Recognition
Die KI erkennt, was die Tiere tun: ob sie schlafen oder laufen – und wie schnell sie sich bewegen.
engl. Reinforcement Learning
Ein lernendes Verfahren leitet daraus ab, wie Lüftung, Temperatur und Licht einzustellen sind, damit es den Tieren gut geht.
innerhalb des Zielkorridors
Die Stalltechnik setzt die neuen Werte um – nur innerhalb der Grenzen, die der Mensch vorgibt.
… und wieder von vorn: Die Kamera sieht, wie die Tiere auf die Änderung reagieren. So lernt das System mit jeder Runde dazu.
Drei KI-Verfahren greifen ineinander. Jedes davon ist für sich etabliert – neu ist ihr Zusammenspiel im Stall.
Die KI findet in jedem Kamerabild die einzelnen Tiere und markiert ihre Position – so wie ein Mensch, der auf ein Foto schaut und sagt: „Dort steht eins, dort liegt eins.“
Über mehrere Bilder hinweg erkennt die KI Bewegungen und ordnet sie ein: ruhen, laufen, schnell oder langsam. Daraus ergibt sich ein Bild davon, wie aktiv und entspannt die Tiere sind.
Die KI lernt durch Ausprobieren und Rückmeldung: Einstellungen, nach denen sich die Tiere wohler verhalten, werden „belohnt“ und künftig bevorzugt. Ein Zielkorridor sorgt dafür, dass dabei nie kritische Werte erreicht werden.
Perspektivisch lässt sich darüber nachdenken, die komplette Stallumgebung als digitalen Zwilling abzubilden – also als virtuelles Abbild von Raum, Technik und Tieren. Darin könnten KI-Modelle noch besser trainiert und neue Einstellungen erprobt werden, bevor sie im echten Stall zum Einsatz kommen. Diese Idee befindet sich allerdings noch im Gedankenstadium und ist nicht Teil des aktuellen Konzepts.
Kostenlos und unverbindlich: Welche Tiere, welcher Stall, welche Stalltechnik?
Wir prüfen Kameras, Steuerungstechnik und Schnittstellen und legen gemeinsam den Zielkorridor fest.
Die Verhaltenserkennung läuft mit – die Steuerung bleibt vorerst vollständig beim Menschen.
Die KI schlägt Einstellungen vor, der Mensch entscheidet und gibt Rückmeldung.
Erst wenn alles verlässlich läuft, übernimmt die KI die Steuerung innerhalb des Zielkorridors.
Die Steuerung richtet sich nach dem Verhalten der Tiere, nicht nach starren Programmen.
Die Kamera beobachtet auch nachts und am Wochenende jedes Tier.
Die KI arbeitet nur innerhalb der Grenzen, die Sie festlegen.
Kamerabilder und Steuerung können vollständig lokal verarbeitet werden.
Nein. Wir beschreiben hier ein Lösungskonzept, das wir ausgearbeitet haben und umsetzen können. Die einzelnen Bausteine – Objekterkennung, Verhaltenserkennung und bestärkendes Lernen – sind etablierte KI-Verfahren; neu ist ihr Zusammenspiel zur Stallsteuerung.
Reinforcement Learning, auf Deutsch bestärkendes Lernen, ist ein KI-Verfahren, das durch Ausprobieren und Rückmeldung lernt. Im Stall heißt das: Einstellungen, nach denen sich die Tiere wohler verhalten, werden bevorzugt. Ein festgelegter Zielkorridor verhindert, dass dabei kritische Werte erreicht werden.
Nein. Der Mensch legt fest, in welchen Grenzen die KI Lüftung, Temperatur und Licht verändern darf, und behält jederzeit die Kontrolle. Die KI übernimmt die laufende Feinabstimmung innerhalb dieses Zielkorridors.
Kameras, die den Stall erfassen, eine Stalltechnik, die sich über eine Schnittstelle ansteuern lässt, und einen Rechner, auf dem die KI läuft – auf Wunsch direkt im Betrieb. Was davon bereits vorhanden ist, klären wir in der Bestandsaufnahme.
Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild einer realen Umgebung, hier des Stalls mit Technik und Tieren. Darin ließen sich KI-Modelle trainieren und Einstellungen erproben, ohne die echten Tiere zu beeinflussen. Für die Tierhaltung ist das bei uns derzeit eine Idee für die Zukunft.
Das muss nicht sein. Die Auswertung der Kamerabilder und die Steuerung können vollständig lokal im Betrieb laufen, sodass keine Bilder das Gelände verlassen.
Wir freuen uns auf das Gespräch.
KI Beratung anfragen